Tag 102 des Wanderabenteuers
Tag 102 des Wanderabenteuers

Tag 102 des Wanderabenteuers

Statistik
• heutiger Weg: Sant‘ Ambrogio
• ➡️ Mestre
• heutige Wegstrecke 👣 23 km von
• 1513 km bis hier insgesamt
• Wir wohnen im 🏨
• heutige Unbill 😵‍💫: Rauchgeruch aus der Lüftung im Hotelzimmer – bisher 8 von 🔟
• heutiges Glück 🤩: Freundlichkeit und Freigiebigkeit der Vermieterin heute morgen – 10 von 🔟

Begegnungen und Gedanken
Beim deutlich besseren als erwarteten Frühstück plauderten wir ein bisschen mit Barbara, der Betreiberin des ganz hervorragenden B&B Villa Berti. Am Ende bekamen wir auch noch belegte Brötchen und Bananen als Lunchpaket geschenkt. Ein von uns vehement angebotener Aufschlag auf den eh schon günstigen Übernachtungspreis wurde rigoros abgelehnt.
Bestens versorgt gingen wir also los: Nach Süden aus dem Ort, bis zum Fluss Dese, wo wir mal wieder durch eine Baustelle mussten. Hier wurden aber nur die Entwässerungsgräben renoviert, wie es so geht mit einem Baggerfahrer und drei Zuschauern (oder einem Schaufeleinweiser, einem Socherheitskoordinator und einem Bauleiter 😉😇).
Nachdem wir einige Kilometer wieder auf dem Deich auf einem (heute morgen leider feuchten) Grasweg gelaufen sind, erreichten wir beim Molino Todori den „Vier-Mühlen-Radweg“, wo wir auch sogleich ziemlich viele Radler und Spaziergängerinnen trafen.
In Scorzè schwamm ein riesiges Nutria seelenruhig an irgendetwas knabbernd neben uns herum, vorher hatten wir die nur abtauchen gehört oder ihre Trampelpfade über den Deich gesehen.
Jenseits des Molino Bonotto war es mit dem gut ausgebauten Radweg vorbei und wir stapften wieder auf einem Graspfad auf dem Deich entlang.
Nach der kompliziert aussehenden, in Wirklichkeit aber ganz einfachen Unterquerung des Autobahnkreuzes kamen wir am (idyllisch neben der Schnellstraße gelegenen) Golfplatz vorbei und ich fand einen Ball, der auf das nächste, ausreichend nah am Zaun liegende Grün geworfen wurde.
Schon ziemlich bald nach der Mittagspause zwischen Deich und Kleeacker erreichten wir das Ende des Uferwegs und mussten auf die Straße abbiegen.
Zum Glück war es hier schon so städtisch, dass wir die ganze restliche Strecke auf richtigen Fußwegen gehen konnten. In Zelarino gab es für uns zwar kein Eis, aber noch je ein Törtchen 😋.
Zum Abendessen kehrten wir ins „Pickles“ ein, um vegetarische Burger zu essen, ich war auch von der zufälligen Rumba-und-Ähnliches-Playlist sehr angetan.
Da wir noch ein Wasser für morgen am Tag kaufen wollten, gingen wir danach noch in den unsortiertesten Supermarkt, in dem ich jemals war, es gab von allem was, aber nie mehr als einen Regalmeter von ähnlichen Dingen am Stück, dafür wo anders nochmal. Also etwa: drei Sorten Bier, dann vier Sorten Spülmittel, dann ein paar Dosengerichte, dann weitere vier Sorten Bier… Als wir das Babybreisotiment aus Pferde- Schaf- und Wasweisichfleisch entdeckten, gingen wir lieber zügig zur Kasse. 👋🏼
Auf der Straße zwischen diesem Laden und dem Hotel fährt offenbar eine Straßenbahn mit Überbreite oder auf nur je einer Schiene – mal sehen, ob wir die morgen sehen 🤔👀

am Molino Todori
Nutria…
auf dem Graspfad
am Golfplatz
langwegs durch die Außenbezirke von Mestre
Aussicht: weder Berge noch Meer mehr zu sehen

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.